Was erfährt man hier?

Neuigkeiten rund um meine Romane und Antworten auf Fragen, die mir häufig gestellt werden.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Das Mätressenspiel: Leserunde bei der Lesejury

https://www.lesejury.de/aktionen/leserunden/leserunde-das-maetressenspiel


Klick zur Leseprobe

Vom 04.06.2018 bis 24.06.2018 findet auf der Leserplattform Lesejury eine Vorab-Leserunde zu "Das Mätressenspiel" statt. Falls Ihr mitlesen möchtet: Die Anmeldung ist bereits eröffnet.
Ich freue mich über zahlreiche Mitleser und begleite die Runde zumindest in der ersten und dritten Woche. In der zweiten werde ich voraussichtlich unterwegs sein und nur eingeschränkt Zugang zum Internet haben. All Eure Fragen zum Roman beantworte ich aber selbstverständlich gern davor oder danach.
Ich bin schon gespannt auf eure Eindrücke und wünsche viel Glück bei der Auslosung!


Samstag, 21. April 2018

Aktion Bookcrossing-Day



Heute ist Bookcrossing-Day, und ich habe drei von meinen Belegexemplaren ausgesucht, die auf die Reise gehen sollen. Das heißt, ich habe sie gut verpackt und mit den besonderen Bookcrossing -Stickern versehen freigelassen, wo sie jemand finden kann, der sie lesen oder weitergeben möchte. Die Hoffnung ist dann, dass dieser Gastgeber unter der ID-Nummer des Buches auf der Bookcrossing-Webseite eine kurze Nachricht hinterlässt und das Buch nach dem Lesen zur Weiterreise an einem neuen Ort ablegt. 
Näheres zu den Büchern erfahrt ihr hier:
 Das blaue Medaillon, Salz und Asche und Das Gold der Mühle.




 „Das Gold der Mühle“ habe ich im Hofladen vom Hof an den Teichen in der Heiligenthalerstraße in Lüneburg-Rettmer freigelassen. Wie wäre es mit einem kleinen Ausflug dorthin? Es gibt Kaffee und Kuchen, Tiere anzusehen und Platz für die Kinder zum Spielen. Außerdem werden im Hofladen nicht nur verschiedene selbst produzierte Lebensmittel und Pflanzen verkauft, sondern auch die tollen Schmiedesachen von Eisenartiges.


 Als zweites Wanderbuch ging heute „Das blaue Medaillon“ auf die Reise. Eigentlich wollte ich es auf den Bronzestadtplan neben der Lüneburger Touristeninformation am Rathaus legen, aber da war mir dann doch zu wenig Platz. (Seht euch die kleine Bronzestadt trotzdem mal an, wenn ihr da seid. Sie ist wirklich hübsch. Und bei der Gelegenheit werft auch einen Blick in den Innenhof von unserem uralten Rathaus. Da blühen jetzt gerade noch die Magnolien. Traumhaft.) Freigelassen habe ich das Buch stattdessen auf der roten Bank im Vorraum der Touri-Info.

 Und hier habe ich heute das dritte Wanderbuch freigelassen: „Salz und Asche“, denjenigen von meinen Romanen, der am meisten mit der historischen Stadt Lüneburg zu tun hat. Das Buch liegt auf den Stufen des alten Krans am Lüneburger Hafen, gegenüber vom Stint. Im Hafenbecken sieht man übrigens Nachbauten von historischen Lastkähnen. Das typische Salzfrachtschiff nannte man „Ewer“







Dienstag, 20. März 2018

"Herrin wider Willen" jetzt als E-Book-Neuausgabe

Nach einigen Wochen Samstagsarbeit habe ich es geschafft: Die frisch überarbeitete E-Book-Fassung meines Debutromans von 2010 ist nun im Handel:

Liebe und Intrigen im Lüneburger Land des Dreißigjährigen Kriegs: Das bewegende Schicksal einer jungen Witwe, die über sich hinauswachsen muss.

 

 

Der etwas ausführlichere Klappentext

1641: Auf dem Weg von Celle nach Lüneburg gerät die Reisegesellschaft der verwitweten Ada zwischen die Fronten versprengter Truppen des Dreißigjährigen Kriegs. So ergibt sich für Ada unerwartet die Gelegenheit, der von ihrem Vater arrangierten Wiederverheiratung mit dem ihr unsympathischen Matthias Märtens zu entgehen. Kurz entschlossen geht sie eine Zweckehe mit einem Soldaten des protestantischen Heeres ein: Lorenz von der Wenthe, genannt Lenz. Der durch die Intrigen seines Onkels ins Heer gepresste Grafensohn verhindert durch die Eheschließung, dass im Falle seines Todes seine väterliche Erbschaft an jenen Onkel übergeht. Obwohl sie nur aus Vernunftgründen geheiratet haben und beide überzeugt sind, dass Lenz in der bevorstehenden Schlacht umkommen wird, erleben Ada und Lenz in einem Zelt auf dem Heerlagerplatz eine leidenschaftliche Hochzeitsnacht.
Lenz kommt jedoch schwer verletzt mit dem Leben davon. Nachdem er in ihrer Obhut halbwegs genesen ist, zieht Ada mit ihm auf sein Gut. Da Lenz sich aufgrund seiner Verwundung vorerst nicht an die Hochzeitsnacht erinnern kann, und weil beide sich nicht eingestehen, dass sie sich ineinander verliebt haben, kommt es bald zu Missverständnissen zwischen ihnen. Lenz fühlt sich in einer Ehe gefangen, die er unter gewöhnlichen Umständen nicht geschlossen hätte, und beschließt, Ada als Herrin auf dem Familienerbgut zurückzulassen, das er selbst nicht bewohnen will. Damit wäre Ada künftig völlig auf sich allein gestellt. Doch als sie einem streng gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur kommt, ändert das alles. Und dann überfällt Lenz’ Onkel das Gut …

 

Das neue Nachwort (Keine Sorge, spoilerfrei 😉)

»Herrin wider Willen« war nicht der erste Roman, den ich geschrieben habe, aber der erste, mit dem ich mich auf Verlagssuche begab und der im Januar 2010 schließlich von einem großen Verlagshaus veröffentlicht wurde. Das Buch wurde zur Grundlage meiner Existenz als Berufsschriftstellerin, und als ich Anfang 2018 nach Ablauf des Verlagsvertrags sämtliche Rechte daran zurückbekam, war für mich klar, dass ich die Geschichte von Ada und Lenz selbst als E-Book und vielleicht später auch als Printausgabe wieder herausbringen wollte.
Als ich »Herrin wider Willen« schrieb, war ich neu im Genre des historischen Romans und habe meine Geschichte unbefangener gesponnen, als ich es heute – sieben historische Romane und zehn Jahre später – in der Regel tue. Dennoch habe ich mir auch bei diesem ersten Ausloten des Genres schon Mühe gegeben, die geschichtlichen Tatsachen nicht zu missachten und das Alltagsleben der Menschen authentisch zu gestalten Ich fand es daher nicht nötig, den Roman für die Neuauflage maßgeblich zu verändern. Ein paar kleine Schnitzer sind mir allerdings damals unterlaufen, die ich mit Freude durch eine gründliche Überarbeitung der alten Fassung ausgebügelt habe.
Die auffallendste Veränderung in der Neufassung ist der Name von Adas Paten. In der früheren Fassung hatte ich ihm einen Namen gegeben, auf den ich beim Überfliegen von für den Roman eher nebensächlichem Material über die regionale Geschichte des Landes Lüneburg gestoßen war: Stechinelli. Da mir der Name mehrfach begegnete, nahm ich an, dass er in der Gegend zu Adas Zeit schon gebräuchlich war. Bei der Recherche für einen anderen Roman (»Das blaue Medaillon«) konnte ich später jedoch nachvollziehen, dass der Name erst einige Jahrzehnte später nur von einem ganz bestimmten Mann und dessen Nachkommen getragen wurde. Deshalb erhielt Adas Pate in der neuen Version den gewöhnlicheren Namen »Scharrer«.
Ein weiteres Beispiel für einen Schnitzer ist eine Kleinigkeit, die mir möglicherweise selbst niemals aufgefallen wäre, auf die mich aber ein aufmerksamer Leser hingewiesen hat. Für alle ebenso Detailversessenen habe ich die Stelle geändert: In der ursprünglichen Fassung ließ ich Lenz im Bullenstall durch einen Attentäter einige »Meter« über den Boden schleifen. Zur Zeit der Handlung wurde allerdings noch nicht im metrischen System gerechnet, daher handelt es sich nach der Überarbeitung einfach um »eine kleine Strecke«.
Der neuen Fassung hinzugefügt habe ich weiterhin ein knappes Glossar und eine Personenliste – einen Anhang also, den ich mittlerweile all meinen historischen Romanen beifüge.
Auch das Cover habe ich für die jetzige Fassung neu gestaltet und mir damit einen Wunsch erfüllt, den ich eigentlich schon damals für das Verlagscover hatte. Ich wollte unbedingt eine Frau zeigen, die wie Ada einen der skurrilen Mühlradkrägen trägt, die die damalige Mode seltsamerweise hervorgebracht hat. Das hübsche Porträt, das ich schließlich fand und das meinem Gefühl nach gut zu Ada passt, stammt von Michiel van Mierevelt.
Eine Frage, die mir zu »Herrin wider Willen« häufig gestellt wurde, möchte ich samt Antwort hier noch zitieren und Euch damit gleichzeitig herzlich einladen, meine Webseite zu besuchen, auf der ich diese und viele andere Fragen ebenfalls beantworte: www.martha-sophie-marcus.de. Einen bunten Strauß zusätzlicher Informationen zu meinen Romanen findet Ihr unter der Rubrik »Wer-Wie-Was?«.

»Sowohl Herrin wider Willen als auch Salz und Asche spielen um die Zeit des 30 jährigen Krieges. Warum gerade die Mitte des 17. Jahrhunderts, mal abgesehen vom spannenden Hintergrund des Kriegs selber?«

Als ich anfing, für den Roman zu recherchieren, der später die »Herrin wider Willen« werden sollte, wollte ich eine abenteuerliche Geschichte schreiben, die mitten im blutigen Geschehen des Dreißigjährigen Kriegs spielte. Das änderte sich im Laufe der Recherche, als ich feststellte, dass mir das ausweglose Elend der auf verschiedene Weise zu Tode gequälten Bevölkerung und der entwurzelten Soldaten mit ihrem Tross, die verheerten Landstriche, Hunger und Mord in Reinkultur zu hoffnungslos waren. Da kam es mir entgegen, dass die Gegend, in der meine Geschichte spielen sollte, weniger schwer betroffen war als viele andere. Ich habe mich also ein wenig an den Rand des Geschehens zurückgezogen und versucht, dennoch die Auswirkungen des Krieges im Roman spürbar zu machen.
Nach der »Herrin wider Willen« blieb ich weiterhin fasziniert von der gewaltigen Kraft, mit der dieser lange Krieg die Gesellschaft und das ganze Land verändert hat. Und ich stellte mir die Frage, wie es all den traumatisierten und entwurzelten Menschen ergangen sein muss, nachdem der Krieg offiziell beendet war. Meine Gedanken dazu haben meinen nachfolgenden Roman »Salz und Asche« geprägt.




Freitag, 12. Januar 2018

Voller Elan ins neue Jahr

"Das Mätressenspiel" ist fix und fertig lektoriert und wandert beim Verlag bereits in die Herstellung. Ganz sicher wird es also bis zum Erscheinungstermin fertig. (29. Juni 2018)
Mit viel Freude an der Sache tauche ich nun völlig ins neue Projekt ein: ein weiterer historischer Roman, dessen Handlung im Jahr 1714 beginnt.


 

Samstag, 30. Dezember 2017

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Elsternseele und Weihnachtsbaum



Dieses Jahr habe ich mir und einem meiner Herzensprojekte im Voraus zu Weihnachten meine eigene Arbeitszeit geschenkt. Einige Tage lang habe ich mich nur damit beschäftigt, eigenhändig eine neue Druckfassung meines zum ersten Mal 2013 im Baumhaus Verlag erschienenen Kinderbuchs »Elsternseele und Rabenherz« zu produzieren. Dazu habe ich mich in eine DTP-(Desktop-Publishing)-Software eingearbeitet, mit der man einen richtig schönen Buchsatz gestalten kann, und mich viele Stunden lang damit beschäftigt. Wie professionell sollte das Ganze werden? Hatte ich die korrekten Papierformat- und Randeinstellungen? Welche Schrift war für Kinder gut lesbar? Wie schlimm waren Schusterjungen (einzelne Zeilen eines Absatzes unten auf der Seite) und Hurenkinder (einzelne Zeilen eines Absatzes oben auf der Seite) wirklich? Hatte ich die richtige Länge für meine Gedankenstriche ausgewählt? Waren die Graphiken in die passende Größe und Auflösung gebracht?
Heute Morgen habe ich die  letzte Hürde genommen und die fertige Buchdatei bei Amazon KDP eingereicht. Dort (und aus organisatorischen Gründen vorerst nur dort) wird das Buch in Kürze über das Print-on-Demand-Verfahren erhältlich sein. Das bedeutet, für jeden Käufer wird ein Exemplar frisch gedruckt. Ich freue mich sehr, dass für neugierige kleine Leser nun bald wieder die Chance besteht, die Nase in eine Papierbuchfassung meiner magischen Geschichte von Pia und den Vogelmenschen zu stecken.
Und damit widme auch ich mich nun all den anderen Dingen, die man vor Weihnachten sonst so tut: Putzen, Aufputzen und Verputzen.
Euch allen eine wunderschöne Zeit und einen glücklichen Jahreswechsel!



Sonntag, 26. November 2017

Novembersonntag


 Hannover, 1682: Die junge Helena von Minnigerode ist verzweifelt. Mit dem Tod ihres Bruders verlieren sie und ihre Mutter ihre gesamte Existenzgrundlage: Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen an ihren Onkel Roderick über. Helena bleibt nichts anderes übrig, als um die Aufnahme als Hofdame zu ersuchen. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ausgerechnet sie in das skrupellose Intrigenspiel zwischen Herzogin Sophie und Clara von Platen, der mächtigen Mätresse des Herzogs, geraten könnte ...
Bis »Das Mätressenspiel« erscheint, ist es noch eine Weile hin, wie ihr seht. Also, was macht eigentlich Martha jetzt so, Ende November, wo viele sich darauf vorbereiten, in die glitzernde, teure Vorweihnachtszeit einzutauchen, und viele andere bloß hoffen, dass es im Dezember mit der Novemberschwermut nicht noch schlimmer wird?
Ich schätze mich glücklich, dass es in unserem Haus im Winter heller ist als im Sommer, weil unsere großen Eichen und Buchen dann ihr Laub abgeworfen haben und das Licht durchlassen. Froh bin ich heute besonders, weil wir es seit gestern in stundenlanger, bewusst laubbläserfreier Handarbeit geschafft haben, schon fast all das Laub in seine Schranken zu weisen. Wir können die Türen jetzt wieder von außen erreichen, ohne schienbeintief durch Blätter waten zu müssen.

 

Noch froher bin ich darüber, dass ich im Arbeitszimmer einen Ofen habe, der mir den Rücken und die Seele wärmt. Wenn ich so ein echtes kleines Feuer in meiner Nähe habe, brauche ich keine Lichterketten.


Aber nun zum Stand interessanterer Dinge. In der kommenden Woche arbeite ich mit meiner sprachgewandten Lektorin/Textredakteurin Eva am Schliff von »Das Mätressenspiel«. Der Roman hat mich in die Barockzeit von Hannover zurückgeführt – der Stadt, in der ich vor rund zwanzig Jahren mein Studium abgeschlossen habe. Eine der Hauptrollen spielt in der Geschichte übrigens der berühmte fürstliche Barockgarten von Herrenhausen, in dem ich bei Familienausflügen schon als Kind herumgerannt bin.
Schön ist auch, dass ich seit letzter Woche die feste Zusage vom Lübbe-Verlag habe, dass es mit unserer Zusammenarbeit weitergeht. Das bedeutet, nach dem »Mätressenspiel« gibt es bei Lübbe einen weiteren historischen Roman von mir. Ich habe schon begonnen, ihn zu schreiben, und hoffe, das Manuskript im Spätsommer 2018 abgeben zu können, damit das Buch irgendwann 2019 veröffentlicht werden kann. Worum es darin genau geht, kann ich noch nicht verraten. Aber mein Rechercheschreibtisch gibt ein paar Hinweise auf den Rahmen. (Vorsicht, sind ein paar falsche Spuren dabei. 😉)


Und was nun? Da mein Lieblingsmann heute auf dem Weihnachtsmarkt schmiedet, meine Lieblingstochter noch in England mit den Deadlines für ihre Studienaufgaben kämpft, mein Lieblingssohn seinen letzten Tag als Siebzehnjähriger still für sich genießt und auch sonst niemand etwas von mir will, habe ich Muße, in Ruhe den Hund zu kraulen und noch etwas anderes Schönes zu machen: Ich bereite die Druckfassung meiner eigenen Neuausgabe von »Elsternseele und Rabenherz« vor, damit mein bisher einziges Kinderbuch wieder verfügbar wird. Zumindest mache ich das, bis ich losfahre, um einen Blick auf den Weihnachtsmarkt zu werfen ...

Ich wünsche auch Euch noch einen schönen Novembersonntag!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

"Der Rabe und die Göttin" als E-book mit neuem Cover

Vor zwei Jahren habe ich angefangen, meine eigene »Backlist« (das heißt, meine älteren Romantitel, deren Rechte nach Vertragsablauf vom Verlag an mich zurückgefallen sind) im E-Book-Format herauszubringen. Der erste Titel war »Der Rabe und die Göttin«. Jetzt fand ich es an der Zeit, dass dieses E-Book ein neues Gewand erhält. Zur Feier dessen habe ich den Preis gesenkt. Wie übrigens auch für mein Kinderbuch »Elsternseele und Rabenherz«, bei dem ich das Cover noch einmal leicht feingeschliffen habe. Meine E-books sind bei Amazon erhältlich und in den nächsten Tagen auch bei den Händlern der Tolino-Allianz. Und ta ta, hier sind sie, jetzt für € 4,99 bzw. € 3,99:

Amazon-Partnerlink






Amazon-Partnerlink



Dienstag, 17. Oktober 2017

Martha und die Erwartungen


In der Leserunde zu »Das blaue Medaillon« habe ich wieder einmal festgestellt, wie unterschiedlich die Erwartungen von Lesern an einen Roman sind. Worüber die eine Leserin oder der eine Leser glücklich ist, das langweilt den anderen. Was die eine als mutig und außergewöhnlich feiert, das tut der andere als »unrealistisch« ab. Wer einen Krimi erwartet, den enttäuscht die humorvolle Liebesgeschichte, wer über heiße Küsse lesen möchte, hat oft für historische Details über Barocktheater wenig Geduld. Romane zu schreiben, bedeutet ohnehin, auf dem schmalen Grat der Gesetze des Geschichtenerzählens zu wandern. Es wird beinah unmöglich, wenn die Autorin versucht, die individuellen Erwartungen aller Leser zu befriedigen.
Wenn ich meine Geschichten schreibe, folge ich keinem gleichbleibenden Muster. Sicher gibt es Eigenheiten, die alle meine Romane teilen, dennoch ist jeder neu und anders für mich. Deshalb kann es passieren, dass eine Leserin, die gerne wieder ein ähnliches wie ein bestimmtes meiner früheren Bücher lesen würde, von dem nächsten Buch überrascht oder schlimmstenfalls enttäuscht wird.
Meine Romane bieten unterschiedliche Arten von Spannung. Jemand, der in »Der Rabe und die Göttin« von Havenars und Frygdis' unsterblicher und durchaus erotischer Liebe begeistert war, wird diese Art Leidenschaftlichkeit in »Herrin des Nordens« vermissen (obwohl es auch dort mehr als eine Liebesgeschichte gibt). An der Historie Interessierte hingegen sind mit »Herrin des Nordens« vermutlich zufriedener. Denn hier erzähle ich von einer geschichtlichen Entwicklung: dem Untergang der Stadt Haithabu, die im Roman beinah ebenso zur Protagonistin wird wie Ingunn – die menschliche Heldin des Geschehens. »Das blaue Medaillon« ist eine Geschichte, die trotz eines tragischen Beginns wesentlich leichtherziger und humorvoller erzählt ist als z.B. »Die Bogenschützin«, zudem ist der Krimifaktor im »Medaillon« ausgeprägter als in den meisten anderen meiner Romane.
So könnte ich noch etliche Beispiele für Faktoren aufzählen, an denen Leser(innen)erwartungen sich gelegentlich reiben. Aber zu meinem eigenen Vergnügen habe ich mir etwas Besseres ausgedacht: Die »MSM-Romanerlebnis-Skala«.😉 Ich habe meine Romane miteinander verglichen und bewertet, wie stark ausgeprägt bestimmte Faktoren bei ihnen sind. Wenn ihr also überlegt, was ihr als nächstes von mir lesen wollt, dann werft doch mal einen Blick darauf. 💗

http://www.martha-sophie-marcus.de/msm_romanerlebnis_skala.jpg




Montag, 2. Oktober 2017

Fragen an Martha, die elfte und letzte


Wie umfangreich und detailliert ein Exposé sein muss und ob eine Leseprobe dazugehört, ist von Verlag zu Verlag und von Fall zu Fall unterschiedlich. Manchmal hat ein Kurzexposé für die Entscheidung des Verlags genügt, in dem auf zwei Seiten die Hauptpersonen und der Handlungsverlauf grob zusammengefasst waren. In anderen Fällen brauchte der Verlag eine schon sehr weit ausgearbeitete Handlung plus Leseprobe. Ich bin natürlich immer froh, wenn wenig nötig ist, weil Exposés viel Arbeit machen, von der ich nie weiß, ob sie sich am Ende lohnen wird. Aber wie ich oben zu einer anderen Frage schon geschrieben habe: Ich weiß über die Handlung ohnehin schon viel, bevor ich einen Roman (in welcher Form auch immer) anbiete. Anderenfalls könnte ich dem Verlag nicht zusagen, dass er das Manuskript im ungefähr abgesprochenen Umfang zum festgelegten Zeitpunkt erhält.

Fragen an Martha, Nr. 10


Die 1920er Jahre waren eine extrem spannende Zeit, und grundsätzlich schließe ich keine Epoche aus. Momentan fühle ich mich aber gedanklich noch für eine Weile an die frühe Neuzeit gebunden. Der nächste Roman, der von mir bei Lübbe erscheinen wird, spielt wie »Das blaue Medaillon« im 17. Jahrhundert. (Das Manuskript ist schon fertig) Und für das Projekt, das ich zurzeit plane, beschäftige ich mich mit dem beginnenden 18. Jahrhundert.

Fragen an Martha, Nr. 9


Ich könnte nicht in jedem Fall erklären, warum mich bestimmte Umstände oder Personen faszinieren und inspirieren. Aber das Interesse und die Auseinandersetzung mit manchen Themen zieht sich bei mir, wie wohl bei jedem Menschen, durch Lebensphasen oder sogar das ganze Leben. Bei mir sind es z.B. das Verhältnis der Geschlechter und Frauenrechte, die mich immer besonders beschäftigt haben. Daher sehe ich mir bei der historischen Recherche automatisch genau an, welche Rolle die Frauen in welchen Zusammenhängen gespielt haben. Oft ergeben sich daraus schon Ideen, von denen ich weiß, dass sie mein Interesse für die lange Schreibzeit eines Romans fesseln werden. Aus Ungerechtigkeit entstehen Konflikte, wie wir alle nur zu gut wissen. Und Konflikte sind Nährstoff für den Roman. Das heißt: Eine Romanidee ist für mich nur tauglich, wenn die Situation, in die ich die Personen bringe, reichlich Konfliktpotential bietet. Wobei es sich sowohl um zwischenmenschliche Streitigkeiten oder den Kampf mit äußeren Umständen als auch um ganz private Gewissenskonflikte handeln kann.
Wenn ich eine Kernidee habe, von der ich glaube, dass etwas daraus werden könnte, lasse ich sie gären, sammle Material und plane dann schrittweise immer genauer die Handlung. Erst wenn ich herausgefunden habe, ob es in jedem Teil der Handlung eine spannende offene Frage gibt und ob der Ausgangskonflikt bis zum Ende bestehen bleibt oder durch einen anderen, ebenso starken abgelöst wird, schreibe ich das Exposé und biete den Roman an. Dann weiß ich sicher, dass ich den Roman wirklich schreiben kann – und auch, welchen Umfang er ungefähr haben wird. Natürlich bleibt trotzdem ungewiss, ob die Leser meine offenen Fragen so spannend finden wie ich. Wenn jemand ganz andere Lebensthemen hat, passt es natürlich auch mal nicht.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Fragen an Martha, Nr. 8


Schrecklich gern würde ich in verschiedensten vergangenen Epochen mal für eine Weile ein unsichtbares (und unverwundbares) Mäuschen spielen. Leben möchte ich aber nicht in der Vergangenheit. So sehr man an der Gegenwart herummäkeln kann, leben wir doch im Vergleich zu früher ein leichtes und sicheres Leben, vor allem als Frauen. Ich bin zu froh, dass ich in einer Gesellschaft lebe, die mir (zumindest theoretisch und einklagbar) als Frau dieselben Rechte einräumt wie den Männern. Ich bin froh, dass ich meine Kinder in einer Zeit zur Welt bringen durfte, in der die meisten Mütter die Geburt überleben und Säuglinge im Vergleich zu früher eine sehr hohe Überlebenswahrscheinlichkeit haben. Und neben all diesen hochwichtigen Errungenschaften finde ich es auch toll, dass Tee, Kaffee und Schokolade keine absolut unerschwinglichen Luxusgüter mehr sind. ;-)
Ich kann gar nicht sagen, dass mich das 17. Jahrhundert viel mehr fasziniert als andere Epochen. Aber je länger ich recherchierte, desto stärker nahm mich die höfische Atmosphäre dieser Zeit gefangen: die Üppigkeit der Ausstattung, von Kleidern bis zu Möbeln und Mahlzeiten, dabei die ungeheuer komplizierten Regeln des Zeremoniells und die verwickelten Machtspiele, bei denen jede kleine Äußerung ungeahntes Gewicht haben konnte. Tatsächlich war das alles eine fortwährende Schauspielerei. Nicht umsonst liebte der Adel zu dieser Zeit Maskenfeste und Theater aller Art. Eine Maske konnte für eine Weile die alltägliche, zwanghafte Selbstdarstellung verändern und vielleicht eine kleine Erleichterung verschaffen.

Fragen an Martha, Nr. 7


Die Persönlichkeit der Figuren entwickelt sich zum Teil schon während ich den Roman plane. Wobei sich das Plotten des Handlungsverlaufs und die Entwicklung der Figuren bei mir nicht voneinander trennen lassen, sondern ineinandergreifen. Beides beeinflusst sich gegenseitig. Manchmal sehe ich Personen schon deutlich vor mir, bevor ich anfange zu schreiben. (Bei Alessa und Arthur war das so.) Vollständig und endgültig lege ich vor dem Schreiben aber weder Charaktere noch Handlung fest. Es wäre zu komplex, von so vielen Figuren schon über die ganze Spanne des Romans im Voraus wissen zu müssen, welche emotionalen Reaktionen und Verhaltensweisen sie in welcher Situation zeigen werden. Ich müsste mir dann so viele Notizen machen, dass sie die Textmasse des eigentlichen Romans möglicherweise übertreffen würden. Wenn ich während des Entstehens der ersten Manuskriptfassung herausgefunden habe, wer eine Person ganz genau ist, verstärke ich bei den Überarbeitungsdurchgängen die Charakterisierung.
Da ich zwar schon viel über die frühe Neuzeit wusste, aber noch keinen Roman geschrieben hatte, der im höfischen Milieu des Barock spielt, musste ich eine Menge neues Material sammeln. Zeitweise stapelten sich an die dreißig Bücher über Fürstenhöfe, Biographien, Theatergeschichte, die Erziehung junger Adliger, allgemeine Kulturgeschichte und Stadtgeschichte auf meinem zweiten Schreibtisch. Ich habe mich ausgiebig mit dem Herzoghaus Braunschweig-Lüneburg und seinen Mitgliedern befasst und auch beim Schreiben immer wieder nachgeschlagen, um den fiktive Handlungsrahmen ohne sichtbare Nähte in die historischen Tatsachen einzupassen. Der Vorteil dieser umfassenden Recherche war, dass ich gleich Anregungen und Wissen für den nächsten Roman gefunden habe, der inzwischen schon fertig geschrieben ist und ebenfalls bei Lübbe erscheinen wird. Und gerade habe ich eine neue Romanidee ausgearbeitet, mit der ich auch noch ungefähr in der gleichen Zeit bleibe.

Freitag, 29. September 2017

Fragen an Martha, Nr. 6


Bei einem historischen Roman sehe ich mir die Liste der historischen Persönlichkeiten an, die in der Geschichte auftreten oder erwähnt werden. Da ihre Namen feststehen, scheiden sie für die fiktiven Personen aus. (Ein Jammer, sonst hätte ich vielleicht eine andere der Frauen Zenobia genannt.) Auch zu große Ähnlichkeit im Klang oder im Schriftbild vermeide ich nach Möglichkeit.
Das nächste wichtige Kriterium ist, die historische Gebräuchlichkeit. Um Namen zu finden, die man damals schon verwendet hat, mache ich mir schon bei der Recherche Notizen und schreibe Namen von historischen Personen auf, (die erst mal nichts mit dem Roman zu tun haben.) Ein Namenslexikon ist natürlich auch nützlich.
Außerdem versuche ich, für die Hauptpersonen eher unkomplizierte Namen zu wählen, an denen man beim Lesen nicht hängen bleibt.
Dass der Name am Ende zur Figur passen muss, ist natürlich klar. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass das subjektiv empfunden wird. Was mir als passender Name erscheint, findet eine Leserin vielleicht eher befremdlich.

Fragen an Martha, Nr. 5


😨 Oh ja, ich bin nervös. Aber das bin ich in den Wochen nach dem Erscheinungstermin sowieso, da beuteln mich jedes Mal die gleichen Fragen. Wird das Buch wahrgenommen und von den richtigen Leserinnen und Lesern gefunden? Funktioniert die Geschichte? Findet das Thema/die Epoche zurzeit genug Interesse? Oder haben ich und mein Agent und die Lektorinnen und die Testleserinnen sich dieses Mal alle schrecklich geirrt? Ist es dieses Mal der Roman geworden, den niemand mag? Habe ich trotz aller Sorgfalt blöde Fehler eingebaut, an denen sich alle furchtbar reiben werden? Finden sich überhaupt genug Interessenten für eine Leserunde?
Was die Leserundenteilnehmer/innen angeht, mache ich mir allerdings wenig Sorgen, weil ich noch nie ernsthaft üble Erfahrungen gemacht habe. Die meisten Menschen, denen ich auf diese Art über das Internet begegnet bin, waren in der Lage, sich auch dann freundlich und sachlich zu äußern, wenn ihnen mal etwas nicht gefiel. Tatsächlich interessieren mich alle Anmerkungen zu meinen Romanen. Leserunden sind immer noch die beste Gelegenheit, um direkt von meinen Leserinnen/Lesern zu lernen, wie die Worte wirken, die ich wähle. In den Missverständnissen liegen auch die meisten Überraschungen für mich. Eindeutiges Schreiben ist wirklich eine hohe Kunst, an der ich immer weiter arbeiten muss.
Ach ja, der Vergleich zu den Lesungen: Bei einer Lesung kennen viele Teilnehmer das Buch ja noch gar nicht und lernen bei der Veranstaltung auch nur einen kleinen Teil davon kennen. Daher werden meistens nur ganz allgemeine Fragen gestellt. Das ist für mich eine ganz andere Situation.

Donnerstag, 28. September 2017

Fragen an Martha, Nr. 4


😁 LOL. Ja, damals stand so einige auf dem Tisch, was wir heute wohl nicht mehr so lecker fänden. Ich sehe mir alte Kochbücher an, um Gerichte auszusuchen, die aufgetragen worden sein könnten. Manchmal gibt es auch in alten Berichten von höfischen Feierlichkeiten Auflistungen der Köstlichkeiten, die serviert wurden. Das Aal-Rezept habe ich ungefähr so in einem Kochbuch von 1598 gefunden (»Ein köstlich new Kochbuch« von Anna Wecker).

Fragen an Martha, Nr. 3


Früher habe ich nur grob geplant und mit dem Schreiben angefangen, wenn ich den Anfang und das Ende wusste und eine vage Vorstellung von der Mitte hatte. Das hat Spaß gemacht und für jede Menge Überraschungen für mich selbst gesorgt, aber extrem viel Zeit bei den Überarbeitungen gekostet.
Mittlerweile nehme ich mir mehr Zeit für die Planung im Vorfeld und schreibe eine Outline, die schon recht genau den Handlungsverlauf und dazu passende Szenenideen enthält. (Das brauche ich auch für das Exposé, das der Verlag bekommt, um zu entscheiden, ob er den Roman verlegen will.)
Das klingt nun, als könnte ich anschließend den Roman fix herunterschreiben. Aber so ist es dann doch nicht, denn hier kommen die Überraschungen ins Spiel. Die Entwicklung der Figuren schon vor dem Schreibbeginn genau festzulegen, kann und mag ich nämlich nicht. Ich entdecke beim Schreiben, wie die Figuren sich entwickeln, wie sie von ihren Erlebnissen oder voneinander beeinflusst und verändert werden. Erst wenn ich weiß, wie es allen Figur in einer Szene emotional gerade geht, kann ich entscheiden, ob die Handlung wirklich so ablaufen kann, wie ich sie mir ganz zu Anfang vorgestellt hatte. Wenn ich etwas verändere, zieht das natürlich weitere Änderungen nach sich. Manchmal bringt mir auch die Recherche, die ich während des Schreibens weiterführe, eine neue Idee oder die Erkenntnis, dass ich mich in einer Sache geirrt habe. Dann baue ich die Handlung ebenfalls um.
Wenn ich die Handlung und Figurenentwicklung wirklich schon vor dem Schreiben ganz genau aufgezeichnet hätte, würde ich mich beim Schreiben langweilen.

Mittwoch, 27. September 2017

Fragen an Martha, Nr. 2


Als ich für meinen Roman »Das Gold der Mühle« recherchierte, der während eines Erbfolgekriegs im Lüneburger Land des 14. Jahrhunderts spielt, habe ich mich mit dem Herzogshaus Braunschweig-Lüneburg beschäftigt. Dabei bin ich auf eine Angehörige dieses Hauses mit einem sehr tragischen Schicksal gestoßen: Sophie Dorothea, die sogenannte »Prinzessin von Ahlden«. Ihre Geschichte wurde schon oft erzählt und verarbeitet, aber mich interessierten besonders ihr Umfeld und ihre Herkunft. So stieß ich auf ihren Vater Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg bzw. Celle, und stellte fest, dass sein Leben auch schon spannend war. Seine Leidenschaft für Venedig, seine Geliebte Zenobia und ihren gemeinsamen Sohn Lucas gab es wirklich. Das setzte meine Phantasie in Bewegung.

Fragen an Martha, Nr. 1


Auf eine Reise nach Venedig musste ich leider verzichten. So ein teurer Rechercheausflug hätte sich für mich nur gerechtfertigt, wenn der Anteil des Romans, der tatsächlich dort spielt, größer gewesen wäre. Aber gerade Venedig ist eine von anderen so viel bereiste Stadt, dass es unendlich viel grandioses Recherchematerial gibt. Ich habe also einen Stapel von aktuellen Reiseführern, Zeitschriften, historischen Reiseberichten und Büchern über Venedig und seine besondere Beziehung zum deutschen Adel des 17. bis 19. Jahrhunderts gelesen, habe Filme gesehen, Fotos, Gemälde und Karten unter die Lupe genommen und mit Verwandten gesprochen, die schon in Venedig waren. Bis ich die historische Stadt so vor Augen hatte, dass ich mich und die Romanfiguren gedanklich darin bewegen konnte.
In Celle habe ich mich in den 1990er Jahren oft aufgehalten, deshalb hatte ich schon einen Eindruck von der Stadt und einigermaßen Überblick. Zusätzlich habe ich dann noch einmal das Schloss und das Residenzmuseum besichtigt – mit den besonderen, auf den Roman bezogenen Fragestellungen im Sinn. Wichtiger war aber auch für Celle die Schreibtischrecherche. Sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, ist zwar immer gut, aber eigentlich sieht es fast nie auch nur annähernd noch so aus wie in der Epoche, über die ich schreibe. Die wichtigen Details finde ich eher in Geschichtsbüchern oder anderen historischen Quellen.

Danke für die schöne Leserunde

https://www.lesejury.de/aktionen/leserunden/leserunde-das-blaue-medaillon?tab=threads#reviews
Auf der Leserplattform "Lesejury" geht nun allmählich die lebhafte und schöne Leserunde zu "Das blaue Medaillon" zu Ende. Ich danke allen Teilnehmern dafür, dass sie dabei waren und ihre Leseeindrücke geteilt haben. Mir hat es großen Spaß gemacht, eure Fragen zu beantworten. Damit auch Neugierige, die keine Lust auf Leserforen haben, einige der Fragen und Antworten lesen können, werde ich sie in nächster Zeit z.B. hier noch einmal aufgreifen.

Dienstag, 12. September 2017

Recherche für das 17. Jahrhundert

Aus gegebenem Anlass hole ich diese beiden Collagen noch einmal hervor. So können alle, die gerade "Das blaue Medaillon" lesen, sehen, welche Art Bilder und Eindrücke mir beim Schreiben weiterhelfen.

Fotos aus dem Celler Schloss

Zeitgenössische Gemälde